Diese Highlights sollten Sie nicht verpassen
Hervorragend
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Marlene Gube
Reiseexpertin für Uganda
Aktualisiert am 05.03.2025
Der Queen-Elizabeth-Nationalpark wurde zum Gedenken an einen Besuch der englischen Königin Elisabeth II. benannt und ist Ugandas artenreichstes Safariziel mit über 95 Säugetierarten und mehr als 600 Vogelarten. Er liegt genau auf dem Äquator, was seine Einzigartigkeit noch verstärkt.
Vor der majestätischen Kulisse des Ruwenzori-Gebirges bietet der Park auch eine unglaubliche Ökosystem-Vielfalt, darunter: weite Savannen mit klassischem Großwild, üppige Wälder, die Primaten wie Schimpansen beherbergen, glitzernde Seen und fruchtbare Feuchtgebiete. Auf dem Kazinga-Kanal lassen sich bei einer Kreuzfahrt Hunderte von Flusspferden, riesige Nilkrokodile, Elefanten- und Büffelherden sowie zahlreiche Wasservögel beobachten – und im Ishasha-Sektor finden Sie die berühmten baumkletternden Löwen.
Um etwas über die Kulturgeschichte der Region zu erfahren, besuchen Sie die Kasubi-Gräber, eine religiöse Stätte, die als Symbol für Spiritualität, Gedenken und Frieden steht. Diese zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Stätte ist die Grabstätte von vier ugandischen Königen. Es offenbart die Kultur der Buganda und zeigt, wie sorgfältig sie ihr Königtum pflegten.
Entdecken Sie kulturell wichtige Artefakte, wie die Buganda-Trommeln, mit denen wichtige Ereignisse über weite Entfernungen kommuniziert wurden. Der Palast besteht aus etwa 35 Gebäuden, und auf dem Gelände selbst leben etwa 300 Menschen. Bei einer Führung durch den Palast lernen Sie die verschiedenen Praktiken und Rituale der Buganda kennen.
Die Nyero-Felsmalereien zeigen die Existenz der klügsten Menschen, die vor der heutigen Zivilisation lebten. Außerdem dienen sie als Beweis für die vielen Mythen und Legenden über die alten Völker Ostugandas und die Grundlage der ostafrikanischen Geschichte.
Diese UNESCO-Weltkulturerbestätte ist ein alter Felsenschutz mit primitiver Kunst an den Innenwänden und stammt aus der Zeit um 1250 n. Chr., als die Vorfahren der Batwa-Gemeinschaften von Jägern und Sammlern diese Höhlen zum Beten und für Opfergaben nutzten. Die Malereien sind geometrisch und bestehen aus konzentrischen Kreisen und konischen Formen, die mit rotem Pigment sowohl mit den Fingern als auch mit Pinseln gemalt wurden.
Mbale am Fuße des Mount Elgon, einem erloschenen Vulkan, liegt inmitten ausgedehnter Kaffeeplantagen und ist ein wichtiges landwirtschaftliches Handelszentrum. Die Schönheit von Mbale muss man gesehen haben, um sie zu verstehen: Die malerische Landschaft besteht aus Bergen, tiefen Höhlen, Tälern, Wasserfällen, Klippen und weiten Flächen reiner Wildnis.
Hier können Sie im Mount-Elgon-Nationalpark die größten Calderas (Krater) der Welt besichtigen. Ein weiterer sehenswerter Ort sind die Sipi-Fälle, die erstaunliche Wanderungen und Ausblicke auf den malerischen Kyoga-See, die Karamoja-Ebenen und den Mount Elgon bieten. Ein weiteres Muss ist der Tororo-Felsen, an dessen Hängen alte Felszeichnungen und Höhlen zu sehen sind.
Njeru liegt in Zentraluganda und wird von Reisenden wegen ihrer traditionellen Gasthäuser besucht, die afrikanische und indische Architektur und somit eine besondere Erfahrung bieten. Hier beginnt der Nil seine Reise vom Viktoriasee aus und aufgrund der Nähe zum Fluss ist Njeru sehr üppig und hat kilometerlange grüne Flächen mit Hügeln im Hintergrund.
Zudem bietet der Ort eine Fülle an Aktivitäten, beispielsweise Pferdesafaris, Quad-Biking und Wildwasser-Rafting auf dem längsten Fluss der Welt. Ein Besuch des Bujagali-Wasserkraftwerks, das die Energie der nahe gelegenen Bujagali-Fälle nutzt, ist genauso beeindruckend wie die New-Jinja-Brücke, die Ost- und Zentralafrika mit dem Indischen Ozean in Kenia verbindet.
Ein Hauptgrund für einen Besuch in Uganda sind die unglaublichen Berggorilla-Trekkingtouren und der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark ist wie gemacht dafür und einer der wenigen Parks, die nur zu Fuß erreichbar sind. Der Park ist eingebettet in Regenwälder, die fast 25.000 Jahre alt sind und rund 400 Pflanzenarten beherbergen.
Was diesen Park zu einem der besten Reiseziele in Uganda macht, ist die Tatsache, dass hier fast die Hälfte aller Berggorillas der Welt lebt. Außerdem beherbergt er weitere Primaten wie Rotschwanzmeerkatzen, Schimpansen, Südliche Grünmeerkatzen und Streifenschakale sowie afrikanische Zibetkatzen und viele mehr. Zudem gibt es hier fast 348 Vogelarten und 220 Schmetterlingsarten.
Die Murchison-Fälle sind eine Naturattraktion, die im Murchison-Falls-Nationalpark liegt, der zusammen mit einigen anderen Schutzgebieten den Murchison-Nationalpark bildet. Der Park wurde im Laufe der Jahre von Persönlichkeiten wie Winston Churchill, Ernest Hemingway und verschiedenen Königshäusern besucht.
Das Schutzgebiet beherbergt viele verschiedene Tiere, darunter Flusspferde, Krokodile, Löwen, Leoparden, Elefanten, Giraffen, Antilopen, Schimpansen und verschiedene Vögel. Die Murchison-Fälle sind ein fantastisches Schauspiel, bei dem das Wasser heftig durch eine 6 Meter enge, felsige Schlucht in den 30 Meter tiefer gelegenen Nil geschleudert wird. Aufgrund der Gischt des Wassers kann man einen ständigen Regenbogen über den Wasserfällen sehen, der das Spektakel noch verstärkt.
Das Ndere Culture Center in der Hauptstadt Kampala bietet in einer energiegeladenen Show der ugandischen Kultur, die Möglichkeit, traditionellen Tanz und die Musik des Landes zu erleben. Genießen Sie im Amphitheater ein Abendessen und eine Theateraufführung und sehen Sie Tänze von verschiedenen Stämmen Ugandas.
Das Zentrum und seine preisgekrönten Tänzer und Musiker üben ihre Kunst seit über 40 Jahren aus und haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Stolz auf die ugandische Kultur wiederzubeleben und sie in der Welt bekannt zu machen. Ein Team von engagierten Ugandern recherchiert sorgfältig und präsentiert respektvoll Teile aller Kulturen, die das ugandische Volk ausmachen.
Der Viktoriasee, der zweitgrößte Süßwassersee der Welt, liegt an den Grenzen von Uganda, Kenia und Tansania und stellt den Ursprung des Nils dar. Der See beherbergt verschiedenen Riffe und Inseln, auf denen sich Lodges befinden, in denen Sie sich am glitzernden Wasser entspannen und bei Touren um den See einige der einzigartigen Merkmale und die Tierwelt kennenlernen – rund 200 Fisch- und über 350 Vogelarten sind hier beheimatet.
Die Stadt Entebbe eignet sich als Ausgangspunkt, um die Region zu erkunden, bevor Sie die beliebteste Insel im Viktoriasee, die Ngamba-Insel, auf der sich eine private Schimpansen-Auffangstation für verwaiste Schimpansen befindet, besuchen.
Märkte in Uganda bieten einen Einblick in das Alltagsleben der Einheimischen und in und um Kampala gibt es einige verschiedene Märkte zu besuchen, zum Beispiel die berühmten Owino- und Nakasero-Märkte. Der Owino-Markt ist bekannt für sein geschäftiges Treiben und etwas chaotisch, denn er ist einer der größten in dieser Region Afrikas.
Am häufigsten wird Secondhand-Kleidung verkauft, aber es lässt sich fast alles auf dem Markt finden, beispielsweise auch traditionelle Medizin und Elektronik. Der Nakasero-Markt ist viel kleiner und bietet eine entspanntere Atmosphäre. Hier finden Sie vor allem frisches Obst und Gemüse, aber auch Kleidung, Textilien, Schuhe und einige elektronische Geräte.
Die Goldmeerkatzen sind eine bedrohte Gruppe von Primaten, die in freier Wildbahn auf geführten Trekkingtouren durch den Wald zu beobachten sind. Der beste Ort dafür ist der Mgahinga-Nationalpark am Fuße der Virunga-Berge. Die Affen halten sich gerne in den Bambuswäldern dieses Schutzgebiets auf und sind inzwischen an Menschen gewöhnt, sodass sie leichter zu beobachten sind.
Die Goldmeerkatzen sind relativ kleine Primaten, die mit langen, goldenen Haaren bedeckt sind. Sie gehören zu den bedrohten Arten, denn es gibt nur noch wenige Tausend von ihnen, und ihre Population nimmt kontinuierlich ab. Die für die Beobachtungsgenehmigung gezahlte Gebühr trägt zu ihrem Schutz bei.
Das Ziwa Rhino Sanctuary schützt Ugandas einzige wild lebende Nashörner und bei einem Besuch lassen sich hier viele weitere Wildtiere beobachten. Die Ranger des Schutzgebiets führen Sie durch das Reservat, um die Wildtiere zu finden, darunter die Breimaulnashörner selbst, Krokodile, Flusspferde, Antilopen und vieles mehr. Vogelbeobachter kommen oft in das Reservat und verbringen Zeit damit, einige der 300 verschiedenen Arten zu finden.
Das Schutzgebiet wurde von verschiedenen Wildtier- und Naturschutzorganisationen mit dem Ziel gegründet, die Nashornpopulation Ugandas wiederherzustellen und die Tiere während ihrer Aufzucht und ihres Wachstums zu unterstützen. Anschließend werden sie in ugandischen Schutzgebieten wie dem Queen-Elizabeth-Nationalpark wieder angesiedelt.
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